Löhne 2012 – Nur wer Glück hat kriegt mehr

Die drohende Krise macht sich bei der Lohnrunde bemerkbar. Längst nicht alle Arbeitnehmer erhalten eine Lohnerhöhung.

Aktualisiert um 10:37 | 21.12.2011
Der starke Franken macht vielen Unternehmen Probleme. Und die düsteren Witschaftsprognosen machen vielen Firmen Angst.Dementsprechend sparsam gehen Arbeitgeber mit Lohnerhöhungen um.

Die Lohnverhandlungen in den dem Gewerkschaftsdachverband Travail.Suisse angeschlossenen Verbänden sind deshalb uneinheitlich ausgefallen.

Die Löhne in den entsprechenden Branchen steigen 2012 zwischen 0,3 bis 2,5 Prozent. Viele Angestellte gehen aber leer aus.

Im Gewerbe erhält die Mehrheit der Arbeitnehmer «ansprechende Lohnerhöhungen» zwischen 1,5 und 2,5 Prozent, wie Travail.Suisse heute in Bern mitteilte.

Im Baugewerbe stehe der Lohnabschluss noch aus. Die Gewerkschaft Syna verlange 1,5 Prozent mehr Lohn.

Der Detailhandel enttäusche hingegen mit Lohnanhebungen von 0,3 respektive 0,5 Prozent. Im Reinigungsgewerbe kommt nach Gewerkschaftsangaben immerhin der 13. Monatslohn.

Das Gastgewerbe verfügt nach Verzögerungsversuchen der Arbeitgeber ab Januar über eine neue Lohnskala.

In der Industrie liegen die Lohnerhöhungen äusserst unterschiedlich zwischen 0 und 2,5 Prozent. Der Margendruck wegen des starken Frankens gibt hier den Ausschlag. Die Lohnerhöhungen bei den PharmariesenNovartis und Roche von 1,5 Prozent sind gemäss Travail.Suisse «anständig».

Auch die Lohnergebnisse im Service public bezeichneten die Arbeitnehmervertreter als erfreulich. (SDA/zum)

Quelle; Blick.ch
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